Zehn Jahre

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Mehr oder weniger heute vor zehn Jahren hatte ich meinen ersten Tag hier in der Firma. Ich, damals 20 Jahre alt und gerade mit dem Zivildienst fertig, wollte schon immer mein Hobby zum Beruf machen. Während meiner Zivi-Zeit habe ich mich bei der “Rachfahl & Tielke OHG” als Fachinformatiker beworben. Zum damaligen Zeitpunkt bestand das Unternehmen noch aus drei Geschäftsführern, sie vereinte ein Systemhaus und eine Internetagentur. Ich bin dann zu einem meiner ersten Vorstellungsgespräche überhaupt eingeladen worden und entsprechend nervös gewesen; ich habe mich erst einmal vorgestellt, ein bisschen von mir erzählt und eher beiläufig gesagt, dass ich ein bisschen was mit Computern mache. Selbstpräsentation war damals nicht wirklich meins, daher habe ich einfach mal kleine Brötchen gebacken.

Meine “Computer-Karriere” begann mit 12, als mir meine Oma meinen ersten Rechner kaufte. Seit diesem Zeitpunkt habe ich einen großen Teil meines Lebens vor einem (Röhren-)Monitor verbracht — sehr zum Bedenken meiner Eltern. Damals habe ich zwar viel gezockt, mich allerdings auch für die Dinge dahinter interessiert. Mit Kenntnissen von IP-Konfiguration, war man damals schon der König auf vielen LAN-Partys.

In den ersten Monaten habe ich gefühlt 800x mein Windows 98 neu installiert weil ich wieder irgendwas zerschossen hatte. Nach und nach festigte sich allerdings mein Wissen, die Zahl der Neuinstallationen ging zurück. Irgendwann kam Windows 2000 und ich war direkt glücklich damit: Stabil, einfach, schnell. Die Stabilität hat sich vor allen auf den schon angesprochenen LAN-Partys gezeigt, wenn nebenan massenhaft Windows ME-Systeme blau aufleuchteten und das Counterstrike 0.5-Match erstmal gelaufen war ;) Kurze Zeit später kam Windows XP und mit jedem Tag gewann ich an wertvollen Erfahrungen hinzu. Der neue Rechner damals wurde (natürlich) selbst zusammen gebaut; egal wie laut er war Was Krach macht, hat auch Leistung — ist schließlich selbstgebaut :) So ging es weiter bis ich schließlich in dem angesprochenen Vorstellungsgespräch saß.

Nach meiner mehr oder weniger gelungenen Vorstellung wurde ich zunächst herausgebeten, um sich beraten zu können. Als ich später wieder hereingebeten wurde,hat Carsten einen Satz gesagt den ich ihm heute noch vorhalten kann: “Herr Kappen, ich glaube Sie sind nicht der Richtige für diesen Job”. Trotz der scheinbar nicht so glücklichen Vorstellung meiner Person, hat man mir ein Praktikum über drei Monate angeboten. Es wurde mir dadurch die Chance gegeben mich zu beweisen, falls ich irgendwie doch ein falsches Bild von mir abgeliefert haben sollte. Zusätzlich zu diesem Praktikum sollte ich mit den angestellten Technikern parallel für die Microsoft-Prüfung 70-270 (Windows XP) lernen; dazu habe ich ein knapp 800 Seiten starkes Buch an die Hand bekommen. Damit startete meine Firmenzugehörigkeit.

Meine anfänglichen Tätigkeiten waren teilweise recht interessant (Kompilierung von etwas komischen wie XEN, das wäre neu und könnte interessant sein), teilweise etwas weniger (Aktualisierung der Nameserver in gefühlt 1500 Domains. Manuell. Mit vi). Abends saß ich oft mit Carsten zusammen und habe mir angeschaut, was er so macht. Mir wurde stets viel erklärt: Je mehr ich dann mit den Themen zu tun hatte, desto mehr konnte ich mich einbringen und so habe ich immer mehr Teile vom “Großen Ganzen” verstanden. All dies führte letztlich dazu, das ich nach knapp sechs Wochen quasi dazu genötigt wurde meinen Ausbildungsvertrag zu unterschreiben. Das Windows XP-Buch hatte ich mittlerweile zum zweiten Mal durch, die Fahrt zum Prüfungscenter hing an den anderen, nicht mehr an mir ;)

Und so begann meine Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration.

Ende 2006, also noch während meiner Ausbildung wurde uns mitgeteilt, dass sich das Unternehmen “Rachfahl & Tielke” auflöst und die Bereiche Systemhaus und Internetagentur in zwei Firmen aufgeteilt wird. Strategisch (mittlerweile auch auf längere Sicht) ein absolut genialer Plan; schade war in dem Moment natürlich der “Verlust” von Kollegen, die in dem anderen Teil der Firma arbeiten und nun nicht mehr täglich mit einem zu tun haben. Ab 2007 wurden wir die Firma Rachfahl IT-Solutions, die wir ja bis heute sind. Ungefähr in diesem Zeitraum kam auch der Windows Server 2008 heraus, der die erste Version von Hyper-V enthielt. Wir hatten bis dahin ein bisschen was mit XEN gemacht (und auch zwei Produktiv-VMs mit Suse laufen), Hyper-V hatte allerdings den Vorteil, dass auch Windows-Betriebssysteme ohne eine Anpassung des Quellcodes betrieben werden konnten. Virtual Server wurde damals zwar schon von ein paar Kunden genutzt, aber die Hardware war gerade erst auf dem Sprung in Richtung CPU-Virtualisierung. Wir waren zu der Zeit eine der Ersten überhaupt, die Windows Vista im Einsatz hatten. Der Weg zum Kaffeeautomat war ab dem Zeitpunkt der Vista-Installation immer noch ein bisschen entspannter als sonst, da der Bootvorgang erst einmal ein paar Minuten dauerte. Im Einsatz hatten wir HP NX7400 Notebooks mit 160 GB großen Notebook-Festplatten und vier (Ja, vier! :) ) GB RAM. Dauerte trotzdem eine halbe Ewigkeit.

Nach kurzer Zeit habe ich mein Notebook gar nicht mehr heruntergefahren, sondern nur schlafen gelegt. Dies führte zwar dazu, dass der Bootvorgang “nur noch” 30 Sekunden dauerte, dieses dauerhafte “Akku voll, über nach knapp 20-30% runter und dann wieder laden” morgens sorgte allerdings für einen irgendwie nicht mehr vorhandenen Akku. Selbst ein Wechsel von Steckdosen für das Netzteil führte dazu, dass das Gerät stromlos wurde und ausging. Das ein Neustart mehrere Minuten dauerte habe ich erwähnt, oder? ;) Mit Windows 7 wurde das alles wieder besser, irgendwann gab es auch neue Notebooks und die Performance wurde deutlich verbessert. Nicht falsch verstehen, ich habe Vista von Anfang an gut gefunden, nur dass es langsam war, lässt sich nicht leugnen :)

Während dieser Zeit hat sich ein großer Wandel durch unsere Firma gezogen. Früher waren wir ein Systemhaus, welches primär lokale Kunden betreut hat. Wir waren Unterstützer, Macher, Planer, Berater und Ausführer — je nach Kunde. Manchmal waren wir selbst die IT, manchmal haben wir die lokale IT vor Ort unterstützt. Dies hat sich im Laufe der Zeit stark geändert, wir sind immer mehr in den Bereich Virtualisierung mit Hyper-V gewandert. Schon bei der ersten Version war ich mit der Entscheidung unserer Firma  ausschließlich Hyper-V als Grundlage der Virtualisierung zu nutzen konform. Diese strategische Entscheidung deckt sich gut mit meiner eigenen Einstellung zu den Dingen, die ich tue: Wenn ich etwas mache, mache ich es vernünftig. Durch die Konzentration auf ein Produkt ist die Zeit, die man mit diesem Produkt verbringt, deutlich höher als wenn die Zeit zwischen drei oder mehr Produkten aufgeteilt werden muss.

Das Jahr 2008 war für mich persönlich eine ziemlich große Herausforderung.

Meine Ausbildung war beendet und ich bin nahtlos in ein Angestellten-Verhältnis gewechselt. Die Arbeit hat mir weiterhin Spaß gemacht, ich hatte nette Kollegen und habe viel lernen können. Dann allerdings hat mein Kollege Holger angekündigt, dass er die Firma verlassen wird. Ich habe mir damals einige Arbeiten und Kunden mit Holger geteilt, wir haben viel zusammen gearbeitet. Durch seinen Weggang wurde ich direkt ins kalte Wasser geworfen und musste fortan alles alleine regeln, was ich bisher immer noch durch Holger “nachfragen” konnte. Carsten stand mir natürlich immer für Fragen zur Verfügung, musste natürlich aber bei seinen eigenen Kunden arbeiten. Im Nachhinein habe ich die Zeit wohl ganz gut gemeistert, auch wenn es manchmal weniger helle Momente gab. Ich bin mal beim “Im Schrank rumkriechen” mit der Schulter an den Schalter einer Steckdosenleiste gekommen. Das bekam ich dann dadurch mit, dass sich der Rausch-Pegel in dem Raum erheblich änderte weil diverse Lüfter keinen Krach mehr erzeugten. Nicht zu vergessen der spontane Adrenalinschub ;).

Nach einem kurzen Einlauf durch den IT-Leiter haben wir uns darauf geeinigt, dass sowas mal passieren kann und in Zukunft in der IT keine Steckdosenleisten mit Schalter mehr genutzt werden ;)

2008 war auch das Jahr, in dem wir unseren Blog Hyper-v-server.de eröffnet haben. Zwei Einträge mit Verweisen zu unseren anderen Blogs gab es bereits, im November 2008 habe ich dann allerdings den ersten Beitrag mit Inhalt erstellt.

 

2009 haben wir einen ganz schönen Zertifizierungs-Marathon hingelegt; ich habe glaube ich allein in diesem Jahr neun Microsoft-Prüfungen erfolgreich abgelegt. Bis dahin (und auch danach) lag meine Bilanz bei den Prüfungen bei 100% Bestehen im ersten Anlauf ;).

In unserem Büro gab es währenddessen einen gravierenden Einschnitt: Unsere Kaffeemaschine gab endgültig den Geist auf. Wir hatten seit Ewigkeiten (wenn nicht noch länger) eine von Tchibo gelabelte Saeco-Maschine. Diese Maschine hat die geplanten Kaffee-Rationen in ihrem Leben glaube ich um das 20-fache übertroffen und musste sogar einmal eingeschickt werden weil das Mahlwerk nicht mehr funktionierte. Wir mussten sie direkt nach Saeco schicken, dort wurde sie (selbst nach der langen Zeit) kostenlos repariert und funktionierte wieder \o/

Irgendwann sind leider die internen Wasserleitungen undicht geworden und so musste sie ersetzt werden. Bisher kommt keine der nachfolgenden Maschinen an diese ran, sie hat mich quasi zum Kaffeetrinker gemacht ;)

Blogtechnisch füllten sich unsere Blogs weiter mit Inhalt, und die Zugriffszahlen stiegen und stiegen :)

Das Jahr 2011 war in der Hinsicht richtungsweisend, dass Carsten hier zum ersten Mal die Auszeichnung als MVP im Bereich Hyper-V bekam.

Dies hat uns darin bestärkt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und Microsoft das Produkt Hyper-V sowie die damit verbundenen Möglichkeiten weiter ausbaut und strategisch aufnimmt. Mein und unser gemeinsames Ziel war es schon damals, dass ich ebenfalls MVP werde.

Bis dahin sollte allerdings noch einige Zeit ins Land gehen, wir sind ja erst in 2011 ;) Generell habe ich über dieses Jahr sonst nicht viel zu berichten, es sind keine gravierenden Dinge passiert. Gleiches gilt für das erste Halbjahr 2012, was allerdings nicht heißt das ich mich gelangweilt hätte. Ein riesiger Vorteil meiner Arbeit ist, dass jeder Tag Änderungen und Neuerungen bringt. Dieser extrem schnelle Wandel, vor dem viele Leute Angst haben oder mit dem sie nicht umgehen können, ist für mich extrem faszinierend. Von heute auf morgen ändern sich Dinge, die über Jahre oder Jahrzehnte passiert oder gleich geblieben sind. Ich bin einer von den Menschen, die neue Dinge haben WOLLEN; am besten immer schon gestern.

Falls ihr in einer Software den Haken “Ich möchte Beta-Versionen updaten” seht und euch fragt, wer dort klickt — ich bin so jemand ;) Weitere Dinge, die eindeutig davon zeugen, dass ich irgendwie doch der Richtige für diesen Job bin (Kleiner Seitenhieb, wer hat’s gemerkt? ;) ).

Das Leuchten dieser kleinen LEDs an Switches, Storage-Systemen oder anderen Geräten, an denen sich viele diesen kleinen LEDs tummeln, erfreut mich jedes Mal aufs Neue und ich könnte stundenlang dem zufälligen, aber irgendwie doch nicht so zufälligen Blinken zuschauen.

Könnte sein, dass mich deswegen die Matrix-Zeichen aus DEM EINEN Matrix-Film so fasziniert haben (GIF-Hintergründe als Wallpaper in Windows wären übrigens ein Traum!).

Gegen Mitte des Jahres war ich im Türkei-Urlaub (sehr zu empfehlen, nette Menschen dort) und bin zu der Überlegung gekommen, dass ich eigentlich ein Buch über den damals in der Beta-Version erhältlichen Windows Server 2012 schreiben könnte. Nachdem ich mir das ein paar Tage überlegt habe, habe ich nach dem Urlaub um ein kurzes Gespräch mit Carsten und Kerstin gebeten. Kerstin stand an der Theke hier im Büro und ich habe gefragt, ob Sie und Carsten “im Laufe der Woche” mal Zeit hätten, ich würde gern etwas mit ihnen besprechen. Was nicht ganz so dringendes oder wichtiges. Den zweiten Teil hat Kerstin aber schon gar nicht mehr wahr genommen, denn beim ersten Teil gingen bei ihr bereits alle Alarmglocken an.

Spontan wurde eine Besprechung einberufen, und ich habe meine Buch-Idee verkündet. Erstmal Stille. Dann große Erleichterung darüber, dass ich “nur” ein Buch schreiben will und nicht woanders arbeiten. Gesagt, getan, die Arbeiten am Buch begannen.

Problematisch war, dass sich dauernd etwas in der Beta änderte und ich keinen Zugriff auf interne Informationen hatte. Ich war genauso informiert wie alle anderen Leute, die ihre Informationen aus öffentlich verfügbaren Quellen bezogen. Ich habe damals bei MS Press angefragt, ob Interesse an einem deutschen Buch über Hyper-V besteht. Antwort war… ähhh… hmm… joooaaahh….

Gut, dann nicht. Wer nicht will, der hat schon. Ich schreibe einfach mal weiter.

Anfang 2012 habe ich das Schreiben erstmal auf halber Flamme weitergeführt, da es zum einen doch schon eine Menge Stoff war, und ich zum anderen ja auch nicht wirklich den Anreiz in Form eines Verlages hatte. Arbeitstechnisch ging es wie gewohnt weiter, die Zugriffe auf unsere Blogs stiegen weiterhin, vor allem das Thema Hyper-V wurde durch den Release des Windows Server 2012 weiter gepusht. Wir hatten einige Anfragen in dieser Zeit, und meine Arbeitszeiten außerhalb des Büros wurden mehr und mehr.

Irgendwann im Laufe diesen Jahres hat mich Nils Kaczenski angeschrieben und gefragt, ob ich nicht mit ihm und zwei weiteren Autoren gemeinsam an einem Buch über Hyper-V arbeiten möchte. Wir haben uns kurz abgestimmt, ich habe mir die bisherigen Überlegungen angeschaut und zugesagt: Zu Viert lässt sich ja bekanntlich mehr bewegen als alleine. Die Zusammenarbeit mit den anderen Dreien lief absolut super und problemfrei, so dass wir innerhalb von drei Monaten bereits fast das komplette Buch zusammen hatten. Dies war in etwa im Februar 2013. Während der Zeit bin ich einige Mal mit dem Zug nach München zu einer Kundeninstallation gefahren, hier hatte ich ausreichend Zeit zum Schreiben.

Bis das Buch dann im Juni 2013 erschien, musste jedoch noch einiges im Hintergrund passieren, unter Anderem die Korrektur durch einen Lektor; ich dachte eigentlich ich habe eine ganz gute Ausdrucks- und Schreibweise; habe ich wohl doch nicht! Auf 40 Seiten Text hatte ich ca. 1400 Anmerkungen. Erstmal gucken, direkt wieder zumachen und eine Nacht drüber schlafen. Dann nochmal vorsichtig gucken und sich immer dran erinnern, dass die gute Frau uns ja eigentlich nur helfen will ;)

Nach Erscheinen des Buches hatten wir nur kurz Ruhe, denn alsbald danach kündigte Microsoft bereits das zweite Release an. Also wieder an den Schreibtisch gesetzt und eine zweite Version geschrieben.

Gleiches Spiel: Super Teamarbeit, schnelle Fertigstellung sogar noch vor der eigentlichen Deadline und der Korrekturphase am Ende. Anfang 2014 erschien dann die aktualisierte Version im Handel und ist seitdem DAS deutsche Referenzwerk für Hyper-V.

2014 stieg die Zahl meiner Arbeitszeit bei Kunden vor Ort deutlich an, ich war in einigen Projekten unterwegs und habe einige Städte besucht. Zusätzlich habe ich meine ersten Vorträge gehalten, gebloggt und versucht mich weiter mit dem Thema Storage Spaces zu beschäftigen.

All dies führte dazu, dass ich einige Erfahrung in den Bereichen Hyper-V und Storage Spaces sammeln konnte; gerade in größeren Umgebungen, in denen die Spielregeln doch etwas anders sind. Dieser Umstand alleine ist  bemerkenswert weil wir eine kleine Firma mit nur sieben Personen sind. Gerade deshalb habe ich aber auch den großen Vorteil, Techniker und Berater in einer Person zu sein! Empfehle ich einem Kunden etwas, muss ich es auch einrichten. Klappt dies aus irgendwelchen Gründen nicht, liegt der Fehler bei mir; nicht bei irgendeinem Kollegen, den ich möglicherweise nie gesehen habe.

Im April dieses Jahres kam dann eine ziemlich coole E-Mail: Ich wurde als MVP im Bereich File System Storage ausgezeichnet. Eines meiner großen Ziele hat sich damit erfüllt, ich gehöre seitdem in einem ziemlich kleinen Kreis von Personen weltweit, die Aufmerksamkeit von Microsoft erhalten :)

Aktuell stehen wir vor dem Sprung auf Windows Server 2016, dem nächsten großen Wurf von Microsoft.

Windows 10 ist gerade erschienen. Meiner Meinung nach ein ziemlich gelungenes System. Ich arbeite seit November 2014 mit der Preview und habe nahezu jede Build mitgenommen, die zwischen dort und der RTM-Version erschienen ist. Alle meine Geräte — sowohl in der Firma als auch privat, sind geupdatet. Ich sagte ja, ich liebe neue Dinge :)

Und da stehen wir nun. 2016. Zehn Jahre Mitarbeiter in einem Unternehmen, das ich mir besser nicht vorstellen kann. Ein kleines, aber feines Team an Menschen, die ähnlich ticken wie ich und die viele Dinge so sehen wie ich. Die sich mit Beta-Software rumschlagen weil sie die Ersten sein wollen, die das Wissen verbreiten können, und die nicht darauf warten, dass andere über die Themen schreiben. Mit Chefs, die eigentlich keine Chefs, sondern Kollegen sind und sich auch so geben. Mit einer Möglichkeit so zu arbeiten, wie ich es am besten kann und nicht wie ich muss.

An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an alle, die es bis hier hin geschafft haben zu lesen und die mich auf meinem beruflichen Weg begleitet haben und die mir die Chance gegeben haben, mein Leben beruflich so zu gestalten, wie ich es momentan mache und wie ich es möchte. Vielleicht sehen wir uns ja bald mal (wieder), entweder in Projekten oder in einem Hyper-V Powerkurs. Egal wo, ich freu mich drauf. In diesem Sinne: Macht’s gut und danke für den Fisch :)

Jan Kappen

Jan Kappen
 

Jan Kappen ist ausgebildeter Fachinformatiker in der Richtung Systemintegration. Er hat seine Ausbildung im Sommer 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem bei der Rachfahl IT-Solutions GmbH & Co. KG. Jan Kappen ist unter anderen MCITP Server Administrator, Enterprise Administrator und Enterprise Messaging Administrator 2010 sowie MCTS für System Center Virtual Machine Manager 2008, Windows Server 2008 Active Directory, Windows Server Virtualization und Windows Server 2008 Network Infrastructure.