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Unsere erste MVP Summit in Redmond

2012-02-boottour-kr3Seit Carsten im Juni 2011 Most Valuable Professional für Virtual Machine geworden ist, haben wir uns auf die MVP Summit in Redmond im Februar 2012 gefreut. Eigentlich hatte ich die Sightseeing Tour geplant und eine Besichtigung des Microsoft Campus. Doch es kam anders. Im Januar erhielt ich die Nachricht, dass ich den MVP Award für Office 365 erhalten habe. So konnten wir beide die MVP Summit in Redmond besuchen.

Meine Erwartungen waren groß, doch sie reichten bei weitem nicht aus. Wer sich in einer Microsoft Technik engagiert und davon begeistert ist, für den ist die Summit Weihnachten und Geburtstag zusammen. Da ist einmal der intensive Kontakt und Austausch mit den Produktgruppen. Bei meiner kleinen Gruppe waren die MVPler, bei den Sessions, manchmal sogar in der Minderheit zu den Microsoft Mitarbeitern. Bei Carsten war die Gruppe größer, doch die Gespräche genauso tiefgehend. Und das war der zweite Punkt, der mich fasziniert hat. Das wir wirklich einen Einblick in die Visionen und Entwicklungen von Microsoft erhielten. Das ist ein großes Vertrauen, das Microsoft seinen MVP´s entgegenbringt. Ich kenne kein anderes Software Unternehmen, das so eng mit seinen externen Partnern zusammenarbeitet. Unser Feedback wird ernst genommen und ich habe den Eindruck gewonnen, wirklich auf Augenhöhe mit den einzelnen Mitarbeitern von Microsoft sprechen zu können.DSC_0176

Die Größe des Microsoft Campus war überwältigend. Das ist kein Unternehmen, sondern eine kleine Stadt mit eigener Bibliothek, Einkaufsläden, Cafe´s, Bars, Sportplätzen und sogar Bank Filialen. Die ganzen Gärten werden sorgfältig gepflegt und saubergehalten. Überall gibt es WLAN Anschluss. Das macht das Arbeiten in den gemütlichsten Umgebungen möglich. Es stehen Surface und Kinect Stationen für die technische Unterhaltung zur Verfügung. Statt der üblichen hohen Gebäude in der USA, legt die Bauvorschrift in Redmond die Grenze bei vier Stockwerken, doch viele Gebäude sind sogar flacher. Toll war die Organisation von Microsoft. Wir brauchten kein Auto, sondern konnten immer den Shuttle Service nutzen. So war es, selbst für mich, ganz einfach zwischen den verschiedenen Gebäuden von Microsoft und Bellevue, wo sich die Hotels befanden, hin und her zu pendeln. Ab und an verlor ich Landmädchen zwar den Überblick, doch es gab überall Guides, die einem auf sehr nette Art weiterhalfen.

MVP Empfang am Century LinkWomit ich nicht gerechnet habe, war das Gefühl von einer weltweiten Gemeinschaft, das sich bereits in den Tagen vor der MVP Summit einstellte. Egal wohin wir uns bewegten, wann immer wir auf andere MVP´s trafen, entstanden Gespräche. Grenzen und Nationalitäten spielten keine Rolle, egal ob Niederlande, Belgien, Irland, USA, Kanada, Slowenien, Russland, China, Frankreich, Ungarn, Brasilien, Schweden oder Italien, und diese Aufzählung ist noch lange nicht vollständig, überall entstand ein reger Austausch über Technik und Wissen. Wir Frauen sind in der Minderheit bei den MVPs, dass macht alles nochmal ein Stück lustiger. Sei es beim Aufhalten der Türen, dem höflichen Achten, dass ich immer etwas zum Essen habe oder der lustigen Diskussion über die Emanzipation in verschiedenen Ländern (nicht von mir angestoßen, sondern von den Männern). Ich habe somit auch sehr viel über das Leben in den Ländern erfahren, deren Arbeitsleben und den technischen Möglichkeiten. So gibt es in einem Land ein MVP für Windows Azure ohne, dass das Produkt dort verfügbar wäre. Lustig, oder? Etwas worin die Amerikaner wirklich einmalig sind, ist anderen das Gefühl zu geben, dass sie etwas besonderes sind. Sei es bei den vielfältigen Abendevents oder dem großen Fest am Donnerstag Abend auf dem Century Link Field. Die ganze Woche ist für mich eine unvergessliche Erfahrung gewesen. Ich hoffe, dass ich noch länger die Gelegenheit habe an der MVP Summit teilzunehmen. Die Auszeichnung eines MVP´s erfolgt jedes Jahr neu. Sie hängt von dem Wissen, der Passion und dem ehrenamtlichen Engagement der Person für ein Microsoft Produkt ab.

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MVPler und ein CLIPler bei ihrem Ausflug in Seattle. Es gab sogar einen regenfreien Tag, wo wir die Aussicht auf de Berge rund um Seattle genießen konnten. Es gab sogar ein paar Dänen, die zum Snowboarden in die Berge fuhren. Na ja, dass kann ich ja auch bei uns im schönen Sauerland Smiley

Kerstin Rachfahl
 

Microsoft Virtualisierungs Podcast Folge 19: Windows Server 8 Beta und MVPSummit 2012 « Rachfahl IT-Solutions - 3. April 2012

[…] Artikel zu unserem MVP Summit Aufenthalt: Unsere erste MVP Summit in Redmond und mein Artikel zum MVPSummit: MVPSummit 2012, man was war das […]

Christian Gehrig - 5. April 2012

Hallo!

ich höre jetzt seit ca. 2 Wochen morgens bei Autofahren Eure Podcast und
kann nur sagen das Ihr Beide das wirklich verdient habt!!!
War bestimmt eine tolle Sache in Redmond!
Freue mich schon auf neue Post und Podcast von Euch.

Was war die letzten 5 Monate los? | Rachfahl IT-Solutions - 3. April 2013

[…] ein bisschen lesen möchte was uns so beeindruckt hat, der findet hier einen Bericht von Kerstin (Unsere erste MVP Summit in Redmond) und hier von mir (MVPSummit 2012, man was war das Klasse). Als wir aus Redmond zurück kamen war […]

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