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Ich und mein MacBook Air

2011-08-25-kerstin-macbook-airAls ich gestern mein Video zu SharePoint Online gedreht habe und darauf wartete, dass Camtasia es rendert (immerhin war es halb zwei am Morgen, also eigentlich heute), schaute ich nochmal in mein Twitter Account. Steven Jobs tritt zurück als CEO von Apple, da musste ich glatt nochmal Carsten wecken. Aus Spaß hatte ich nach dem ersten Tag mit meinem neuen MacBook Air eine kleine Liebeserklärung geschrieben, nur für meine Familie, weil ich so happy war endlich einen Mac zu haben. In Anbetracht, dass für mich mit den Rücktritten von Bill Gates und Steven Jobs eine spannende Ära für die IT zu Ende geht, möchte ich diese sehr persönliche Erklärung als Blog schreiben.

 

Ich bin eine Frau und JA ich bin emotional (das wollte ich schon immer mal sagen, denn seien wir mal ehrlich, was wäre die Welt ohne Gefühle? – na vulkanisch eben – ). Meistens bekomme ich die “abgelegten” Geräte von Carsten. Bis vor ein paar Jahren, wo seine Laptops immer größer wurden und es mich ins Gegenteil zog. Seit ich mir meinen ersten PC kaufte (da war ich junge 19 und ging ins Studium), wollte ich einen Mac. Er ist für mich der Inbegriff von Kreativität und Style. Ja mich kann man mit einem Mac mehr in Verzückung setzen, als mit Diamanten (Anmerkung für Carsten: und einem Schachcomputer). Dennoch siegte bei meinem Laptop Kauf vor fünf Jahren die Vernunft. Immerhin bin ich auch ein Microsoft Fan, da siegte die Funktionalität und der Austausch mit anderen (immerhin habe ich internationale Betriebswirtschaft studiert, die nutzen alle Microsoft Office). Doch jetzt stand ein neuer Kauf an und Carsten gab mir einen kräftigen Schubs, schließlich geriet ich immer wieder in Verzückung, wenn ich einen MacBook Air sah.

Letzte Woche Montag kam er und übertraf alle meine Erwartungen. Es war Liebe auf den ersten Blick und Liebe ist nie objektiv. Das glatt, edle Gehäuse, das brillante Display, die gestochen scharfen Bilder, die Touch Mouse, wie leise er ist und wie kühl. Meine Beine verbrennen nicht mehr, wenn ich stundenlang im Sessel, auf der Couch, in der Sauna oder im Bett schreibe. Ja, auch das letzte teilt er mit mir. Abends mache ich ihn als letztes aus und morgens als erstes an. Er ist so leicht, lässt sich so angenehm anfassen, am liebsten würde ich mit ihm….nein er muss das Bett verlassen. Er läuft mit einem Windows 7 Betriebssystem (hat auch MacOS) und ich bin verblüfft, wie gut die beiden Zusammenarbeiten. Gestern mit Videoaufnahme, hohen Anforderungen an die Prozessorleistungen fing der Lüfter anzulaufen. Ich habe mich total erschreckt, weil ich es gar nicht mehr gewohnt war, dass ein Laptop auch laut sein kann. Obwohl ich seit Jahren reiner Windows User bin, war es ganz simple und intuitiv für mich mit MacOS umzugehen. Die Einbindung meines MacBook Air an Office 365 ein Kinderspiel. Jetzt bin ich auch mit allen wichtigen Informationen (Mail, Kalender, Aufgaben, Dokumente, Excel Tabellen, Power Point Präsentationen…) verbunden, wenn ich MacOS nutze. Wäre das vor Jahre vorstellbar gewesen?

Wie sich die Zeiten ändern – Steven Jobs und Bill Gates, ich werde Euch vermissen.

Kerstin Rachfahl
 

Christoph - 1. September 2011

So gehts wohl vielen. Unser Tochter (8) hat immer noch Angst an IHREM Windows Notebook irgend was kaputt zu machen. Mein iPAD brauchte ich letztens für eine Kundenpräsentation und habe es unter ihrem Kopfkissen gefunden.

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